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Wiki — Wissensbasis & Praxisleitfaden | Raum-Maler.de

Leistungen im Detail

Konkrete Beschreibungen unserer typischen Arbeiten — damit Sie wissen, was hinter Begriffen wie „Kalkputz“ oder „Lasur“ steckt.

  • Innenanstriche: Matt-, seidenmatte und strapazierfähige Beschichtungen für Wohn- und Arbeitsräume; inkl. Vorbehandlung und Glättung.
  • Außenanstriche & Fassadenputze: Wetterbeständige, diffusionsoffene Systeme mit mineralischen Oberflächen und farbgestaltender Wirkung.
  • Lehm- & Kalkputze: Natürliche, feuchtigkeitsregulierende Putze für gesundes Raumklima.
  • Schutzbeschichtungen & Holzschutz: Lasuren, Lacke und Holzschutzöle für Fenster, Türen und Möbel.
  • Sanierung & Denkmalpflege: Schadensdiagnose, geeignete Instandsetzungsmaterialien und sorgfältige Ausführung nach Denkmal-Richtlinien.
  • Farbberatung & Farbkonzepte: Vor-Ort-Proben, Stimmungsanalyse und Abstimmung mit Architektur und Möblierung.
Beispiele:

  • Wohnungsrenovierung: Feinputz, matte Innenfarbe, Endreinigung — 3 Tage (je nach Umfang).
  • Historisches Treppenhaus: mineralischer Kalkputz, diffusionsoffene Farbe, konservierende Maßnahmen — 2–3 Wochen.

Materialkunde — kurz & praktisch

Welche Werkstoffe wir empfehlen und warum — neutral und herstellerübergreifend.

Mineralische Farben

Diffusionsoffen, langlebig, gute Haftung auf mineralischen Untergründen.

Kalk- & Lehmfarben

Feuchtigkeitsregulierend, antistatisch, geeignet für allergikerfreundliche Räume.

Silikatfarben

Sehr langlebig, chemisch vernetzend, ideal für Fassaden und denkmalgerechte Anwendungen.

Dispersionsfarben

Vielseitig, preisgünstig; Auswahl nach VOC-Werten und Belastungsanforderungen.

Unser Rat: Für jedes Objekt wählen wir das Material nach Untergrund, Nutzung und gewünschten Eigenschaften (z. B. Waschbeständigkeit, Matteffekt, Diffusionsfähigkeit).

Häufige Fehlerbilder & konkrete Lösungen

Prävention und Reparatur — typische Probleme und wie wir sie technisch angehen.

  • Abblättern: Ursache meist schlechte Haftung / feuchte Untergründe. Lösung: Feuchtigkeitsmessung, Entfernen lose Haftender Schichten, geeignete Haftbrücken, Neuauftrag.
  • Rissbildung: Ursache: Untergrundbewegungen oder Schwindverhalten. Lösung: Rissdiagnose, flexible Spachtelmassen, ggf. Putzträger oder Dehnfugen beachten.
  • Schimmelflecken: Ursache: Feuchtigkeit + schlechte Belüftung. Lösung: Ursachenbeseitigung (Wärmebrücke, Lüftungsverhalten), schimmel-reaktive Desinfektion, anschließender diffusionsoffener Anstrich.
  • Kreidung / Ausbleichen: Oberflächendegradation durch Witterung. Lösung: Reinigung, Neutralisation und Neubeschichtung mit wetterbeständigen Produkten.
Praxistipp: Vor jedem Angebot führen wir eine kurze Schadensaufnahme durch (Fotos, Messwerte), damit die Ursache richtig behandelt wird und nicht nur das Symptom.

Pflege & Wartung — einfache Regeln

Wie Sie Oberflächen lange schön halten — ohne Spezialwissen.

  • Regelmäßiges Staubwischen statt starkem Schrubben bei matten Innenanstrichen.
  • Flecken sofort mit mildem Reinigungsmittel und Schwamm behandeln — immer an unauffälliger Stelle testen.
  • Holzschutz alle paar Jahre prüfen (je nach Witterung und Sonne): Lasur erneuern, Untergrund säubern.
  • Bei starken Beanspruchungen (Treppenhäuser, Gewerbe): jährliche Sichtkontrolle, punktuelle Ausbesserungen.

Beispiel: Kleinere Abplatzungen an der Türlaibung lassen sich oft mit passender Spachtelmasse und einer Teilreparatur in 1–2 Stunden beheben.

Glossar — Fachbegriffe kompakt

Kurze Erklärungen zu Begriffen, die bei Angeboten oft auftauchen.

  • Diffusionsoffenheit: Fähigkeit eines Materials, Wasserdampf passieren zu lassen.
  • Haftbrücke: Voranstrich, der schwierige Untergründe für Folgebeschichtungen vorbereitet.
  • Sumpfkalk: hydraulisch gebundener Kalk, traditionell für atmungsaktive Putze.
  • Lasur: Dünne, pigmentierte Schicht, die Holzstruktur sichtbar lässt.
  • Filmbildende Farbe: Bildet eine zusammenhängende Schicht (z. B. Dispersionslack).

Ablaufbeispiel — Sanierungsprojekt (Beispielablauf)

Praktische Orientierung: ein typischer Projektablauf von der Besichtigung bis zur Übergabe.

  1. Woche 0: Erstbesichtigung, Feuchtigkeitsmessung, Foto-Dokumentation und grobe Kostenschätzung.
  2. Woche 1: Detailliertes Angebot, Materialauswahl mit Proben vor Ort, Terminvereinbarung.
  3. Woche 2–3: Vorbereitung (Abdecken, Schutz, ggf. Gerüstaufbau), Vorarbeiten (Ausgleichen, Sanierputz).
  4. Woche 4: Hauptarbeiten (Anstriche, Lasuren, Putzauftrag) — abhängig vom Trocknungsklima auch länger.
  5. Woche 5: Abschlussarbeiten, Endkontrolle, Fotodokumentation und Übergabe mit Pflegehinweisen.
Hinweis: Zeitangaben sind Richtwerte. Bei Feuchtesanierungen, Konservierungsarbeiten oder Denkmalpflege können zusätzliche Prüfungsschritte erforderlich sein.

Vorbereitung für Kund:innen — kurze Checkliste

Was Sie vor unserem Eintreffen tun können, um Ablauf und Kosten zu optimieren.

  • Möbel soweit möglich in die Raummitte stellen oder zugängig halten.
  • Zugang zu Strom und Wasser ermöglichen; Parkmöglichkeiten kurz mitteilen.
  • Fotos von schadhaften Stellen oder Raumkonfiguration vorab per E‑Mail senden.
  • Wünsche zur Farbwirkung (hell, warm, kühl, Akzentwand) sammeln — wir bringen Farbmuster mit.

Tipp: Ein kurzes Videocall-Vorgespräch spart oft einen Vor-Ort-Termin und beschleunigt die Angebotserstellung.

Nachhaltigkeit & Entsorgung

Unsere Maßnahmen für ressourcenschonendes Arbeiten und transparente Entsorgung.

  • Vorzugsweise emissionsarme Produkte (geringe VOC-Werte).
  • Sorgfältige Trennung und korrekte Entsorgung von Altanstrichen und Verpackungen.
  • Wiederverwendung von Restmaterialien, wenn technisch möglich.
  • Kooperationen mit lokalen Entsorgern und umweltbewussten Lieferanten.
Zertifikate und Herstellerinformationen legen wir auf Wunsch offen — für Planer und Bauherren, die ökologische Nachweise benötigen.

Weiterführende Links & Kontakt

Schnellzugriff auf relevante Themen und unser Beratungsangebot.

Noch Fragen? Schreiben Sie uns gern eine kurze E‑Mail mit Fotos und einer Raumgröße — wir melden uns zeitnah mit einer ersten Einschätzung.

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